Faszien

Faszien, schon einmal gehört?

Faszien sind feine, bindegewebige Häute. Auf rohem Fleisch kann man diese weißen Häute sehen. Faszien umhüllen auch beim Menschen die Muskeln. Einzelne Muskeln werden so voneinander abgegrenzt, trotzdem sind die Faszien fortlaufend. Der gesamte Organismus wird von dem Fasziengewebe zusammen gehalten. Verschiedene Faszienketten ziehen sich durch den Körper. Außerdem befinden sich die größte Anzahl an Rezeptoren und Nervenzellen in den Faszien, diese leiten Sinnesempfindungen an unser Gehirn weiter.

Faszien geben uns Power

Werden unsere Faszien gedehnt, werden Kräfte erzeugt und weiter geleitet. Je elastischer die Faszien sind, desto besser funktionieren sie. Geschmeidige Faszien bedeuten mehr Leistungsfähigkeit und Kraft.
Durch Stress, Bewegungsmangel, Fehlhaltungen, Operationen, Verletzungen und psychischen Belastungen verkleben Faszien. Der Bewegungsspielraum unserer Muskulatur und unserer Gelenke wird eingeschränkt – oft schmerzhaft. Auch durch Übersäuerung verliert das Fasziengewebe seine Flexibilität. Blut, Lymphfluss und Muskelaktivitäten sind beeinträchtigt.

Für die Gesamtbeweglichkeit sind die Faszien entscheidend. Sind sie verklebt, sind sie in ihrer Funktion eingeschränkt.
Werden Verklebungen in den Faszien gelöst, kommt es zur Entspannung – Schmerz kann gehen. Der Blut- und Lymphfluss wird wieder gesteigert. Stoffwechselschlacken und Entzündungsmediatoren werden abtransportiert.